Mensch

Um Humanzentrierung im Unternehmen zu leben und zu erreichen ist die Betrachtung von drei Dimensionen notwendig:

1. Partizipative Personalentwicklung

2. Motivationsgerichtete Führung

3. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Partizipative Personalentwicklung

In der partizipativen Personalentwicklung steht die individuelle Mitarbeiterentwicklung unter Berücksichtigung des Mitarbeiters im Vordergrund. Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem selbstständig denkende, eigenverantwortlich handelnde und zufriedene Mitarbeiter wirken. Dabei ist von einem Ist-Zustand des Mitarbeiters auszugehen und in weiterer Folge das „Soll“ eines Mitarbeiters zu betrachten. Das „Soll“ wird in einem Kompetenzmodell dargestellt, dass aus folgenden Eigenschaften besteht:

1. Fachliche Kompetenz
– aufgabenspezifisches Know How
– organisatorische Kenntnisse
– Methodenbeherrschung

2. Soziale Kompetenz
– Teamfähigkeit
– Konfliktfähigkeit
– Kommunikationsverhalten

3. Selbstkompetenz
– Eigenverantwortung
– Selbständiges Denken
– Ganzheitliches Denken

4. Unternehmerische Fähigkeiten
– Kostenorientierung
– Mitverantwortung
– Engagement

Neben diesen vier Kompetenzen gibt es noch die subsumierte Form der Handlungskompetenz, die die Anwendung aller Kompetenzen darstellt.

Motivationsgerichtete Führung

Motivation ist die Triebfeder unseres Handelns, d.h. der innere Antrieb, der uns zum Handeln bewegt. [3] Zur Motivation ist dabei die Kenntnis der gängigen Motivationstheorien notwendig, als Beispiel des Modells von Herzberg oder der Maslowschen Bedürfnispyramide.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

In Bezug auf die schlanken Unternehmen in denen die Vermeidung von Verschwendung ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, kommt der kontinuierliche Verbesserungsprozess – kurz KVP – zum Einsatz.

„KVP (Continuous Improvement Process/CIP) ist ein Führungsinstrument, das möglichst alle Mitarbeiter eines Unternehmens dazu bewegen und beflügeln soll, in einem ständigen Bemühen und in Teamarbeit Verbesserungen im alltäglichen Arbeitsprozess zu erarbeiten.“[4]

Im Rahmen des KVPs werden Mitarbeiter integriert mit dem man sich einerseits Zugang zum Wissen der Mitarbeiter verschafft und andererseits Mitarbeitern die Gelegenheit gibt, aktiv am Unternehmensgeschehen mitzuwirken.