Aufgaben des Wahlvorstandes im örtlichen Wahllokal für die Bundestagswahl (Podcast)

Am 24.09.2017 findet die nächste Bundestagswahl statt. Die Kommunalverwaltungen haben die Aufgabe, die Wahl im Auftrag des Bundes durchzuführen und bilden hierzu Wahlbezirke mit ehrenamtlichen Wahlvorständen, in denen die Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgegeben können. Im Folgenden hören Sie einen Podcast über die Aufgaben von ehrenamtlichen Mitgliedern eines Wahlvorstandes. Der Podcast ist für Bürgerinnen und Bürger, die daran interessiert sind wie in Deutschland eine Wahl auf kommunaler Ebene organisiert wird und für ehrenamtliche Mitglieder von Wahlvorständen.

Weitere Informationen zur Bundestagswahl und die Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Internetseite des Bundeswahlleiters.

Formblatt Anforderungs- und Potentialprofil zur Stellenbesetzung

In vielen Kommunen und öffentlichen Verwaltungen wird zur Umsetzung der Bestenauslese ein klassisches Bewertungsmodell mit vier Kompetenzbereichen angewandt, in dem die persönliche, soziale, methodische und fachliche Kompetenz der Bewerber/innen festgestellt und bewertet werden. Mit dem Wandel der Gesellschaft ändert sich jedoch auch das grundlegende Anforderungsprofil für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Eine transparente und moderne Verwaltung, die Bürgerbeteiligung fördert, Qualitätsmanagement einführt oder Verwaltungsprozesse digitalisieren will, kann nur Erfolg haben, wenn deren Mitarbeiter fähig und bereit sind entsprechende Maßnahmen hierzu umzusetzen oder sogar zu initiieren und bereichsübergreifend zu denken. Daher sollten die entsprechenden Kompetenzen hierzu bereits bei  Stellenbesetzungen und Beförderungen berücksichtigt werden und in einem bestehenden Arbeitsverhältnis kontinuierlich gefordert und gefördert werden. Wir stellen in unserem Beitrag hierzu den Kommunalverwaltungen ein Formblatt zur Bewertung von Schlüsselkompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitern  zur Verfügung

 

Online Briefwahlantrag bei Landratswahl Mainz-Bingen

Am 25.06.2017 findet die Wahl zur Landrätin bzw. zum Landrat des Landkreises Mainz-Bingen statt. Wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger die am Wahltag das Wahllokal nicht aufsuchen können, haben die Möglichkeit vorab per Briefwahl zu wählen.

In der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen können die Briefwahlunterlagen wie in vielen anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz online beantragt werden. Durch eine Schnittstelle des Antragsverfahrens zum Einwohnermeldewesen der Verwaltung kann eine automatisierte Vorprüfung der Wahlberechtigung erfolgen, so dass die Verwaltungsmitarbeiter die Anträge effizient bearbeiten können.

Optional können die Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Smartphone oder Tablet auch einen QR-Code auf ihrer Wahlbenachrichtigung scannen um die Briefwahlunterlagen zu beantragen. In diesem Fall werden die persönlichen Daten automatisch in das Antragsformular übertragen. Bürgerfreundlicher und effizienter kann die Beantragung von Briefwahlunterlagen kaum erfolgen.

E-Government in der Kommunalverwaltung von Rheinland-Pfalz

Der größte Anteil der die Bürger in Deutschland betreffenden Verwaltungsangelegenheiten wird auf der Ebene der Kommunen erbracht. Studien zur Verbreitung von  E-Government-Angeboten fokussieren oftmals die Situation größere Städte. Für ca. 2,3 Mio. Bürger und damit den größten Bevölkerungsanteil in Rheinland-Pfalz erbringen jedoch Verbandsgemeindeverwaltungen die Leistungen der kommunalen Verwaltungsebene.

Im Juni 2016 wurden alle rheinland-pfälzische Verbandsgemeindeverwaltungen zur Teilnahme an einer  Umfrage zur Anwendung von E-Government  eingeladen. 68 Verwaltungen haben daran teilgenommen. Dies entspricht einer Rücklaufquote von ca. 45 %.

Eine Zusammenfassung der Studie wurden in der Ausgabe 12/2016 der Verbandszeitschrift „Gemeinde und Stadt“ des GStB Rheinland-Pfalz veröffentlicht. Eine detaillierte Auswertung der Erhebungsergebnisse erhalten Sie über diesen Link.

 

Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg Nachrichten

Mit den „VG Otterbach-Otterberg Nachrichten“ will die Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg Ihre Bürger über aktuelle Nachrichten aus dem Gebiet der Verbandsgemeinde und über Beschlüsse aus deren  kommunalen Gremien informieren. Die Video Clips sind über die Fanpage der Verbandsgemeinde auf Facebook sowie YouTube abrufbar.

Offener und kostenloser Internetzugang in Rathäusern mit Freifunk

Freifunknetze sind offene  WLAN-basierte Internetzugänge, die nicht von kommerziellen Internetprovidern, sondern von Privatpersonen, Vereinen, Unternehmen oder öffentlichen Organisationen angeboten werden, um unbegrenzten und kostenfreien Internetzugang ohne Zugangscode zu ermöglichen.

Die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen beteiligt sich an dem offenen WLAN-Netzwerk des Vereins  Freifunk Mainz e.V.. Die kostenlose Internetverbindung steht in öffentlichen Gebäuden sowie deren näheren Umgebung zur Verfügung.  Mit einem Notebook, Smartphone oder Tablet kann die Internetverbindung hergestellt werden, indem unter den WLAN Einstellungen des Geräts das freie WLAN-Netz „Freifunk Mainz“ hinzugefügt wird.

Es ist beabsichtigt das Netz „Freifunk Mainz“ auch in weiteren Bereichen der Verbandsgemeinde verfügbar zu machen. Unternehmen und Bürgern die bereit sind, Ihren Internetzugang für das Freifunknetzt zur Verfügung zu stellen, gibt der Verein gerne Tipps und Hinweise zur Umsetzung. Weitere Infos finden Sie unter: http://freifunk-mainz.de . Bei Fragen helfen Ihnen auch gerne die Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Sprendlingen-Gensingen. Bitte senden Sie hierzu eine E-Mail mit dem Betreff „Freifunk“ an info@sprendlingen-gensingen.de

Bildquelle:  http://freifunk-mainz.de

Trello, Asana und co. – Aufgabenverwaltung in der Cloud

Die Wiedervorlage in Papierform, Merkzettel zum Ankleben an den Bildschirm, Kan-Ban-Boards im Besprechungsraum und Aufgabenzuweisungen per E-Mail können mittlerweile durch komfortable Onlinetools ersetzt werden.  Für den direkten und unkomplizierten Einstieg sind z.B. Trello oder Asana bestens geeignet. Beide Onlinetools sind webbasiert und können über einen Computer, ein Android- oder Apple-Gerät genutzt werden. Eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort genügt.

Mit den Onlinetools können  Projekte angelegt und diese in Aufgaben und Teilaufgaben untergliedert werden. Die Aufgaben werden zur gemeinsamen Bearbeitung in einem Team visuell dargestellt. Es besteht die Möglichkeit, Aufgaben und darunter angesiedelte Teilaufgaben verschiedenen Personen zur Bearbeitung zu übertragen, den Bearbeitungsstand zu dokumentieren und Kommentare oder Dateien zu den einzelnen Einträgen hinzuzufügen. Sowohl Trello als auch Asana können in den beschriebenen Basisfunktionen kostenlos und werbefrei genutzt werden. Die Datensicherheit wird durch SSL verschlüsselte Übertragung nach den Datenschutzrichtlinien der Anbieter gewährleistet.

 

Grundgesetzänderung zur Realisierung eines ebenenübergreifenden E-Government-Portals beabsichtigt

Ziel der Bundesregierung ist es,  dass Bürger künftig über ein Online-Portal auf alle Verwaltungsdienstleistungen des Bundes, der Länder und der Kommunen zugreifen können. Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) sagte der „Rheinischen Post“: „Deshalb machen wir jetzt eine Grundgesetzänderung, die es uns ermöglicht, ein Bürgerportal zu schaffen, über das der Bürger Zugang zu allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen hat“.

Die Vernetzung der E-Government-Angebote von Bund, Ländern und Kommunen über ein einheitliches „Bürgerportal“ ist Teil der Vereinbarungen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den 16 Ministerpräsidenten am 14. Oktober getroffen hat. Im Fokus steht „die digitale Zersplitterung der Verwaltung in Deutschland zu überwinden“, heißt es im Gesetzesentwurf zur Änderung des Grundgesetzes.

München steht vor Entscheidung zwischen Microsoft und Linux

Die Unternehmensberatung Accenture hat für die Stadt München ein Gutachten zur IT-Leistungsfähigkeit der Verwaltung erstellt. Die Unternehmensberater empfehlen, als Alternative zu LiMux einen Windows-Client einzuführen.

Das Beratungshaus Accenture empfiehlt in mehreren Stufen von Linux  zu Microsoft-Produkten zurückzukehren. In einem rund 450 seitigen Gutachten regen die Strategen ein grundlegendes IT-Umsetzungsprojekt an.

Als erste deutsche Großstadt stellte München die rund 15.000 städtischen Computer von Windows auf Linux um. Das Vorzeigeprojekt für Linux und Open Source in der Stadtverwaltung war lange umstritten.

Am stärksten kritisierte das Personal- und Organisationsreferat (POR) in einer Stellungnahme von Mitte September LiMux. Der Client habe „in Verbindung mit aktuelleren Libre-Office-Versionen zwar eine Produktreife erlangt, die einigermaßen vernünftiges Arbeiten ermögliche“, heißt es in dem Schreiben. Der Client bleibe  jedoch „weit hinter den aktuellen technischen Möglichkeiten etablierter Standard-Lösungen“ Microsofts zurück. Auch zehn Jahre nach Beginn der LiMux-Migration hätten sich die Referatsmitarbeiter insbesondere nicht an Libre Office gewöhnt, „vielmehr haben sich Frustration und auch Resignation verfestigt“.

Die Mitglieder des für Personal, Verwaltung und IT zuständigen Stadtrat Ausschusses vertagten  die weitere Beratung des Gutachten und der dazu eingegangenen Positionen der einzelnen Referate auf Januar 2017.

Infos per Video über Beschlüsse von kommunalen Gremien

Die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen informiert seit dem Frühjahr 2016 ihre Bürger per YouTube Video-Clip über die Beschlüsse des Verbandsgemeinderates.  Infos per Video-Clip erreichen stetig mehr Views und motivieren zum weiteren Ausbau dieser modernen und persönliche Art der Bürgerinformation.